Archiv Andachten und Gottesdienste

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Erbarme dich!“

Dienstag – 07.07.2020

Psalm 31,23: Ich sprach, da ich weglief vor Angst: Ich bin verstoßen aus deinen Augen. Doch du hast mein lautes Flehen gehört, als ich zu dir schrie.

Markus 10,46-48.49: Am Wege saß ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Und als er hörte, dass es Jesus von Nazareth war, fing er an zu schreien und zu sagen: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Und viele fuhren ihn an, er sollte schweigen. Und Jesus blieb stehen und sprach: Ruft ihn her!

Da hören wir wir von zwei Männern, die eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Erfahrung ihres Lebens machen: Ich kann zu Gott rufen und schreien und werde gehört.

Im Psalm ist es David. Er spricht aus, wie es ihm geht. Verfolgung und seelischen Kummer spricht er aus. Weiß dabei seine Zeit und alle Zeit in Gottes Händen. Er kommt zu Gott. Schreit. Und erfährt Gottes Nähe.

Im neutestamentlcihen Vers ist es der Blinde Bettler Bartimäus. Er ruft Jesus an. Er glaubt bei Jesus Hilfe zu finden. Menschen halten ihn ab. Drängen ihn zurück. Er lässt nicht nach. Ruft nur noch lauter. Jesus lässt ihn zu sich rufen. Jesus nimmt sich Zeit für ihn. Jesus fragt ihn: Was willst du, dass ich es dir tue. Der Blinde spricht es aus: Ich will sehen können. Jesus sieht das Vertrauen und die Not und Jesus sagt: Dein Glaube hat dir geholfen. Und Bartimäus konnte sehen und er wurde ein Nachfolger Jesu.

Beide Männer leben mit Gott, gehen ihren Weg mit Gott, nicht immer glanzvoll. Sie kennen die Tiefen des Lebens ebenso. Aber sie machen sich ganz fest bei Gott. Sie glauben. Sie vertrauen. Nicht allein im Sinne eines für wahr halten. Viel mehr! Sie klammern sich fest. Sie schreien, wo der Kontakt fehlt. Sie erfahren, dass Gott den Kontakt will.

So will auch ich leben. Fest an Gott. Im Glauben, in der Verbindung mit Jesus. Mutig. Und wo ich auf die Nase falle zu Gott schreien und rufen. Seine Hilfe, seine Nähe annehmen. Aussprechen: „Jesus Christus, erbarm dich über mich.“

 

 

Gnade

Montag – 06.07.2020

Psalm 103,12: So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsre Übertretungen von uns sein.

Römer 5,20: Wo die Sünde mächtig geworden ist, da ist die Gnade noch viel mächtiger geworden.

Die gute Nachricht: Gott ist gnädig. Gott macht frei von der Schuld. Seine Gnade ist mächtiger als machtige Schuld.

Die schlechte Nachricht: Oft wird das missverstanden als billige Gnade. Dabei kostete sie Jesus Christus das Leben. Und nehme ich das Gericht an, das Christus am Kreuz getragen hat, nehme ich die Gnade an, dann kann ich nicht so weiterleben wie bisher.

Es fängt an mit der guten Nachricht. Es fängt an damit, dass ich mich befreien lasse und dann kann ich neu leben. Fern von Schuld und schlechtem Gewissen.

 

 

Freude aus Gott

4. Sonntag nach Trinitatis – 05.07.2020

Joel 2,23: Freut euch und seid fröhlich im HERRN, eurem Gott.

Epheser 3,12: Durch Christus Jesus, unsern Herrn, haben wir Freimut und Zugang in aller Zuversicht durch den Glauben an ihn.

Im Buch des Propheten Joel geht es, wie meistens bei den Propüheten, um Gottes Gericht und um Gottes Gnade. Ungehorsam der Menschen, Strafe (Heuschreckenplage) – aber dann doch Barmherzigkeit und Gnade auf Gottes Seite, zeitlich und auch endgültig am Tag des Gerichtes.

Im Zusammenhang klingt unser Vers so:

„21 Fürchte dich nicht, liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost; denn der HERR hat Großes getan. 22 Fürchtet euch nicht, ihr Tiere auf dem Felde; denn die Auen in der Steppe grünen, und die Bäume bringen ihre Früchte, und die Feigenbäume und Weinstöcke tragen reichlich. 23 Und ihr, Kinder Zions, freut euch und seid fröhlich im HERRN, eurem Gott, der euch den Lehrer zur Gerechtigkeit gibt und euch herabsendet Regen, Frühregen und Spätregen wie zuvor, 24 dass die Tennen voll Korn werden und die Keltern Überfluss an Wein und Öl haben.“

Die Freude hat ihren Grund darin, dass die Menschen von Gott Gerechtigkeit lernen. Gott selbst gibt den Lehrer der Gerechtigkeit. Genau darin liegt der Grund der Freude.

Paulus nimmt das auf im Epheserbrief. Er sieht im Lehrer der Gerechtigkeit Jesus Christus. Durch ihn haben wir Zuversicht und Glauben. An ihm fest sind wir frei, das Leben mutig und dankbar gegenüber Gott zu leben. Schon mehrfach in den letzten Wochen haben uns die Verse immer wieder gezeigt, wie wichtig es ist, sich an die richtige Adresse zu wenden im Leben. Gott selbst will diese Adresse sein. Von ihm kommen Freude, Zuversicht, Glaube, Mut. Und das sogar, wenn unsere fehler uns Plagen einbringen und Gott uns neu aufstellt, ausrichtet, auf den Weg bringt.

 

Amen

Samstag - 04.07.2020

3. Mose 26,9: Der HERR spricht: Ich will mich zu euch wenden und will euch fruchtbar machen und euch mehren und will meinen Bund mit euch halten.

2. Korinther 1,20 Auf alle Gottesverheißungen ist in Jesus Christus das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zur Ehre.

Gott spricht mit Mose. Gibt Anweisungen, wie das Volk den Bund halten soll:. Regeln für den Umgang untereinander, Regeln für den religiösen Alltag, Regeln für den Umgang mit Besitz, Regeln, wie mit Fremden umzugehen ist... Ganz viele Dinge des Alltags werden geregelt. Besonders im Blick und in der Mitte das direkte Verhältnis zu Gott. Liebe und Ehrfurcht sollen dieses Verhältnis prägen. Gott auf seiner Seite, so sagt es zu, will segnen, schützen, versorgen. In der Familie, im Volk und überhaupt. Mit dem Stichwort „mehren“ wird der verheißene Kindersegen besonders herausgestellt. Gott verspricht: Ich halte den Bund. Ich segne euch.

Allerdings klingt auch immer wieder an, dass ja nicht automatisch das Volk die Regeln befolgt. Von Strafe und Gnade, von Abwendung von Gott und Rückkehr ist die Rede. Von Heimsuchung und neuem Segen. Die Geschichte von Israel - nicht nur in der Wüste – gleicht einer Achterbahn von Aufs und Abs. Der Wagen stürzt nur deshalb nicht endgültig ab und zerschellt,, weil er fest verbunden ist mit Gottes Treue.

Paulus knüpft an, an Gottes Segensverheißungen. Er zeigt auf im 2.Korintherbrief, dass die Achterbahnfahrt vorbei ist. Nicht mehr Ja und dann wieder ein wenig Nein, ein wenig Ja, Nein.

Gott macht die Verheißung seines Bundes, seines Segens, seiner Gnade, seiner Gerechtigkeit wahr in Jesus Christus. In ihm ist Alles. In ihm hat Gott gesagt: Ich will, dass ihr lebt, miit Christus, mit mir. An uns ist es, sich dort einzuhaken, festzumachen oder mit den Worten des Paulus: Amen zu sagen Gott zur Ehre.

 

 

 

Liebe

Freitag - 03.07.2020

Psalm 119,73: Deine Hände haben mich gemacht und bereitet; unterweise mich, dass ich deine Gebote lerne.

1. Johannes 3,23: Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesus Christus und lieben uns untereinander.

Psalm 119: Über 5 Seiten in meiner Bibel. Überschrieben in der lutherbibel: „Das goldene ABC“. Zusammengefasst ist dort, was das Leben mit Gott ausmacht. Gotteslob, Gottes Treue, Treue gegenüber Gott, Folgen, wo wir Gottes Willen hören, wahrnehmen in seinem Wort. Und über allem Gott, unbegreifbar, herrlich in seinem Tun. Er wartet auf Antwort. Antwort, von mir, den er so gewollt hat, wie ich bin. Mir Gaben gegeben hat als Aufgaben. Mich liebt. Ansprechbar ist und auf meine Antwort wartet und auf mein Lob. Ja, er hat mich gemacht und gewollt. Auf ihn will ich hören. Von ihm will ich lernen.

Auch lernen von seiner unbegreiflichen Güte und Liebe, in der er Mensch geworden ist in Jesus Christus. All mein Scheitern aund falsches Tun hinaufträgt ans Kreuz. Genau das ist gebot und Auftrag. Diese Liebe, die wunderbare Tat Gottes am klreuz zu glauben. In Anspruch zu nehmen für mich und zu beantworten darin, dass cih Gott liebe, ehre und lobe und mein leben ein zeichen der Liebe Gottes wird.

Ein hoher Anspruch. Und dennoch nicht mehr als Antwort auf die erfahrene Liebe.

Das gilt auch und gerade in, trotz und während Corona. Nicht die Frage ist wichtig, ob Gott selbst als Strafrichter hinter Corona steht, sondern seine Zusage: Ich will, dass du lebst. Und ich will, dass du meine Liebe weitergibst. Auch und gerade jetzt. In Rücksicht. In Vorsicht. In Liebe.

Es ist nicht egal, was wir tun. Warum wir es Tun und was das Ziel ist. Glauben heißt Festmachen an Gott. An seiner Liebe. Ihn loben im Reden und Tun. Zusammengefasst: Lieben! Gott und die Mitmenschen.

 

 

Gott ist herrlich

Donnerstag – 02.07.2020

Psalm 8,2; HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen

Lukas 1,49: Maria sprach: Er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.

Psalm 8 ist ein wunderschöner Lobpsalm. Gott hat alles gemacht und geordnet. Der Mensch ist nur wenig geringer als er über die Natur gesetzt. Manchem mag heute der Gedanke kommen: Das konnte ja nicht gut gehen. Aber der Psalm bekennt, dass Gott den Menschen und die Welt wunderbar gemacht hat, Dazu eine Hierarchie gesetzt hat. An der Spitze steht Gott. Schöpfer und Herr. Dann der Mensch, den er sich zum Gegenüber gemacht hat. Was können und sollen wir als Menschen damit anfangen? Verantwortlich umgehen mit der SchöpfungT Sie ist uns anvertraut. Gottes Namen loben! Immer wieder aussprechen wie herrlich er ist! Wie wunderbar es ist, dass er mit uns zu tun haben will, uns wichtig nimmt.

Da knüpft das neutestamentliche Wort aus dem Lobgesang der Maria an. Maria spürt, dass Gott hinter ihrer Schwangerschaft steht, dass durch sie der Retter geboren wird und sie bekennt: Gott hat große Dinge an mir getan. Und dann knüpft sie an, an den Erfahrungen des 8.Psalms. Gott ist mächtig. Sein Name ist herrlich. Und er kommt uns wunderbar nah, in Jesus Christus. Der ist Mensch geworden. Geboren von Maria. Der trägt alle Menschlichkeit und dazu alle Fehler und Schuld. Damit wir leben können – mit Gott. Ja auch ich will diesen Gott loben, seine Herrlichkeit zur Sprache bringen, mit meinem Leben antworten auf sein Tun.

Er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.

Was hat Gott Wunderbares in deinem Leben getan?

 

 

 

Wer kann sich schon verstecken?

Mittwoch – 01.07.2020

Jeremia 23,24: Meinst du, dass sich jemand so heimlich verbergen könne, dass ich ihn nicht sehe?, spricht der HERR. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde erfüllt?, spricht der HERR.

1. Korinther 8,3: Wenn jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt.

 

Für beide Verse steht im Hintergrund: Es gibt nur einen Gott. Vor dem kann ich mich weder verstecken noch lässt er mich fallen. Gott sieht mich und es ist alles andere als egal, was ich tue. Gott will, dass die Liebesbeziehung, die sein Bund mit uns Menschen ist, auch gelebt wird. Und da ist eben nicht alles angebracht, weder Versteckspiel noch Verharmlosung.

 

Beim Propheten Jeremia geht es im Zusammenhang unseres Verses um echte und falsche Propheten. Von Lügen, losem Geschwätz ist da die Rede. Statt zu sagen, wie Gott es Jeremia aufgetragen hat und der es treu tut, dass Gott die falschen Wege sieht, die das Volk geht, dass Gott ihre Gottlosigkeit und Ferne erkennt und dass diese Gottferne ins Verderben führt, Es sind übrigens Priester und Propheten, die so angegriffen werden. Sie warten nicht, was Gott ihnen sagt, sondern predigen ihre Träume und Vorstellungen. Last sind sie für das Volk und nicht Segen, stellt die Bibel fest.

 

Nun leben wir mehr als zweieinhalb Jahrtausende säter. Dennoch höre ich diese Worte als recht aktuell. Ich will warten, hören, in der Bibel erforschen was Gottes Wille ist, ehe ich rede. Und ich kann mich nicht verstecken. Was es von Gortt zu sagen gibt, sein Wille gilt auch für mich und auch im Alltag. Manchmal wird das auch dazu führen, ähnlich schräg gesehen zu werden, wie Jeremia damals.

 

Nun liegen ja Weihnachten, Karfreitag und Ostern zwischen Jeremia und uns. Wir haben die wunderbarste Botschaft bekommen, die ich mir vorstellen kann: Gott selbst ist Mensch geworden. Zu uns gekommen. Hat unsere Fehler ans Kreuz getragen und will, dass wir mit ihm leben. Will, dass wir ihn lieben und loben. Im 1.Korintherbrief geht es in den Kapiteln 8-11 darum, dass Gott uns liebt und frei macht, aber dass dies auch Folgen hat in unserem Leben. Gott lieben, seine Gnade annehmen heisst von Gott erkannt werden. Das meint in der Bibel viel mehr als sehen. Aber zuerst mal heißt es genau das: Ich bin ohnehin für Gott sichtbar, er sieht bis mitten in mein Herz hinein, erkennt mich mit allen Facetten. Und in diesem Erkennen und vielleicht auch manchmal trotz dieses Erkennens liebt Gott. Ganz anders als das mit unserem Erkennen und unserer Erkenntnis ist. Paulus schreibt im Zusammenhang (Der Anlass für die Auseinandersetzung um Erkenntnis und Liebe ist das Essen von Fleisch, das Götzen geopfert war):

 

1 Was aber das Götzenopfer angeht, so wissen wir, dass wir alle die Erkenntnis haben. Die Erkenntnis bläht auf; aber die Liebe baut auf. 2 Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, der hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll. 3 Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt. 4 Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, dass es keinen Götzen gibt in der Welt und keinen Gott als den einen. 5 Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt, 6 so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm, und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn. 7 Aber nicht alle haben die Erkenntnis. Einige essen's als Götzenopfer, weil sie immer noch an die Götzen gewöhnt sind; und so wird ihr Gewissen, weil es schwach ist, befleckt. 8 Aber die Speise macht's nicht, wie wir vor Gott stehen. Essen wir nicht, so fehlt uns nichts, essen wir, so gewinnen wir nichts. 9 Seht aber zu, dass diese eure Freiheit für die Schwachen nicht zum Anstoß wird! 10 Denn wenn jemand dich, der du die Erkenntnis hast, im Götzentempel zu Tisch sitzen sieht, wird dann nicht sein Gewissen, da er doch schwach ist, verleitet, das Götzenopfer zu essen? 11 Und so geht durch deine Erkenntnis der Schwache zugrunde, der Bruder, für den doch Christus gestorben ist. 12 Wenn ihr aber so sündigt an den Brüdern und Schwestern und verletzt ihr schwaches Gewissen, so sündigt ihr an Christus. 13 Darum, wenn Speise meinen Bruder zu Fall bringt, will ich nimmermehr Fleisch essen, auf dass ich meinen Bruder nicht zu Fall bringe.

 

Ganz konkret wird hier, wie umfassend Gottes Gnade, Freiheit und Liebe ist. Und ebenso, es klang übrigens ja in den letzten Wochen immer wieder durch in den Texten, dass diese Gaben Liebe, Freiheit, Gnade eben auch Aufgabe sind und so Rücksicht nötig ist, auf unsere Mitmenschen. Sie sollen ja gerade daran, wie wir leben, erleben wie gnädig und gütig Gott ist. Erkenntnis ohne Liebe macht arrogant. Liebe fragt: Was baut auf?

 

Ich will mich der Herausforderung stellen, dass ich mich nicht vor Gott verstecken kann und es auch vor den Menschen nicht will, um sie einzuladen zu Gott, mit hineinnehmen in das Loben Gottes für die Freiheit, Liebe und Gnade, die er schenkt und die dann aber auch wahrhaftig und ehrlich gelebt werden will. Mutig zu Dienst, zur Rücksicht auf die Menschen um mich, zur Ehrlichkeit und Klarheit, dass Gottes Wille nicht beliebig ist, es auch falsche Wege gibt, die auch so benannt werden. Götzen sind und bleiben Götzen, mögen sie nun Ruhm oder Geld heißen. Freiheit ist vor allem die Freiheit zur Liebe. Zunächst die Liebe zu Gott und dann zum Nächsten. Und wer Gott liebt, den sieht Gott, erkennt Gott, liebt Gott und bewahrt ihn.