Archiv Andachten und Gottesdienste

 

28.02.2021 - 2. Sonntag der Passionszeit

Reminiszere (Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit! Psalm 25,6)

Jesaja 43,5: So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir.

2. Korinther 4,8-9: Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um.

Aus beiden Versen spricht: Du bist nicht allein! Gott ist da. Gott ist nicht nur da, er ist bei mir und dir. Er ist auch da, wenn ich zur Notfallseelsorge gerufen werde, weil die Wiederbelebung nicht erfolgreich war. Er ist auch da, wenn ich nicht weiß, was ich sagen soll, angesichts der Erschütterung, der Betroffenheit, des Schreckens.

Von alles Seiten bedrängt – dazu fällt wohl fast jedem etwas ein. Dinge die uns bange machen, könnten wir viele aufzählen. Dahinter die unverbrüchliche Zusage Gottes: Fürchte dich nicht! Ich bin bei dir! Ich will, dass du bei und mit mir lebst.

Fürchte dich nicht! Das sagt der, der stärker ist als der Tod. Der in Jesus Christus den Tod überwunden hat. Ich bin bei dir! Du kommst nicht um. Ich will, dass du lebst.

Ich kann nur staunend beten: Gott, danke, dass du bei mir bist, dass ich auf deine Nähe bauen kann. Danke Herr, dass du mich das spüren lässt in Menschen an meiner Seite. Trage du mich durch schwere Zeiten.

Daran kann zuweilen auch ein Altrocker wie Udo Lindenberg erinnern, wenn er singt: „Ich trag dich durch die schweren Zeiten..“

 

 

Samstag - 27.02.2021

5. Mose 32,11: Wie ein Adler ausführt seine Jungen und über ihnen schwebt, breitete der HERR seine Fittiche aus und nahm sein Volk und trug es auf seinen Flügeln.

Philipper 4,7: Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren.

Gottes „Shallom“, Gottes Friede, Segen und Heil bewahrt uns. Der Verstand kann es nicht erfassen. Gottes Segen und Frieden ist größer als alle Vernunft und seine Liebe kennt keine Grenzen.

Mächtig und frei wie ein Adler ist Gott. Mit diesem Bild beschreibt es Mose in seiner Rede. Gottes Volk beschützt wie die Jungen des Adlers, auf Flügeln getragen und ins Leben geführt.

So führt uns Gottes Frieden ins Leben, sein Segen und Heil.

Gott trage du auch jetzt deine Menschen!